Ein Brief für die Welt

D
Abraham

„Es ist ja offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, …“ 2. Korinther 3,3

Trotz der sozialen Medien und Zeiten von WhatsApp und Co, halten sich der Postdienst und die Briefform in unserer Gesellschaft. Auch wenn handschriftliche Briefe schon fast der Vergangenheit angehören, üben sie dennoch immer noch einen besonderen Reiz aus. Es sind nicht Rechnungen oder gar Mahnungen, die man gern entgegen nimmt. Es sind die von Hand beschriebenen Seiten, meist von bekannten und lieben Menschen geschrieben, die einen Brief besonders machen. Warum? Es ist der persönliche Charakter, der durch die Schriftart, aber auch durch den Schreibstil, vom Empfänger wahrgenommen wird.

 

Nun schreibt der Apostel Paulus in einem Brief an die Korinther, dass sie ein Brief des Christus sind. Hört sich das nicht etwas zu hoch gegriffen an? Ging es nicht bei den Korinthern damals zum Teil „drunter und drüber“? Ja, es stimmt. Es gab massive Probleme. Aber ebenso zeigt uns die Bibel anhand von verschiedenen Personen z.B. Petrus, Johannes Markus oder Paulus, dass es für Gott keine hoffnungslosen Fälle gibt. Er hat die Macht Herzen zu verändern durch seinen Geist. Wenn wir Menschen unsere Sünden bereuen und uns zu Gott hinwenden,  dann kann Gott uns als sein „Schreibmaterial“ gebrauchen. Dann ist er derjenige der unsere Lebensgeschichte schreibt. So kann Gott seine „Thora“(hebr. Gesetz, Weisung, Lehre) durch seinen Geist auf unser Herz schreiben(vgl. Jer. 31,33; Hes. 11,19.29). Das heißt, wenn wir nach Gottes Geboten handeln, wird sein Wort für unsere Umgebung „lesbar“ So wie es z.B. in Joh. 13,34.35 heißt: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Wenn Gottes Wort unser Leben prägt, dann können auch Menschen, die nicht an Jesus glauben, den Charakter Jesu, seine Schriftart, seinen Schreibstil und vor allem seine persönliche Botschaft, durch uns wahrnehmen und „lesen“. Corrie ten Boom schrieb einmal:

„Die Welt liest nicht die Bibel, sie liest DICH und MICH!“

 

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