Wohin ist unser Blick gerichtet?

D
Donata

„Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“ Philipper 3,13-14

Im Alten Testament haben wir ein bildhaftes Beispiel von Lots Frau, die sich umdrehte und nach hinten sah, auf die Zerstörung von Sodom, obwohl sie dies nicht tun sollte. Daraufhin erstarrte sie zur Salzsäule (Genesis 19,15-26). Manchmal denken wir an vergangene Zeiten, blenden gewisse Dinge aus und denken, dass früher alles besser und schöner war. Manchmal halten wir an früheren Ereignissen in unserem Leben mit Enttäuschung, Resignation, Selbstmitleid oder auch mit Verbitterung und Unversöhnlichkeit fest, bis wir in Verzweiflung erstarrt sind. In Philipper 3,13-14  geht es darum ein heiliges Leben mit unserem Herrn Jesus zu führen und das neue Leben in Ihm an jedem Tag von neuem in Anspruch zu nehmen. Praktisch heißt dies Schuld, Versagen, Ängste oder schlimme Erlebnisse und auch alte sündhafte Gewohnheiten loszulassen, und ganz und gar bei IHM zu lassen. Sollten unsere vergangen Sünden neben uns herlaufen, uns einholen und plagen, haben wir die wunderbare Verheißung, dass Gott uns völlig von unseren Sünden reinigt und sie in die Tiefen des Meeres versenkt, wo sie vollkommen vergessen sind (Micha 7, 18-19). Dadurch können wir auch anderen bedingungslos und jederzeit vergeben. Durch Jesus können wir mit allem Vergangenem versöhnt und befreit werden.

 

Wenn wir an Jesus glauben, liegt unser Ziel: das Ewige Leben vor uns und wird uns in Jesus, der selbst das Ziel ist, täglich vor Augen gestellt. Das ermutigt und stärkt uns weiterzugehen und nicht stehenzubleiben. Wir strecken uns nach diesem zukünftigen Ziel, ja nach Jesus selbst aus, und nicht mehr nach der Vergangenheit. Das Leben auf der Erde ist unbeständig, der Herr aber ist unvergänglich. Jesus fordert uns jetzt heraus nicht nach hinten zu schauen, sondern unser altes Leben zurücklassen, und danach zu streben jeden Tag neu zu seiner Ehre zu leben, denn dazu hat Er uns berufen. Wie sieht es bei uns aus? Schauen wir auf Jesus, wenn wir vor Problemen stehen? Sehen wir auf Ihn, wenn wir an unsere Grenzen kommen? Ist unser Blick ganz auf Jesus gerichtet, wenn wir Entscheidungen treffen müssen oder sündhaftes Verhalten beseitigen sollten?  Haben wir das Ziel fest vor Augen in Heiligung zu leben, Gott ähnlicher zu werden?

 

Lasst uns nicht an unseren Sorgen, an Vergangenem und Vergänglichen festklammern, lasst uns stattdessen auf unseren Herrn schauen. Warum? Unser Herr ist unsere Zuversicht (Ps 34,6), denn Er ist allmächtig und für Ihn ist nichts unmöglich, das gilt auch für den neuen Richtungswechsel in unserem Leben!

Kommentare

Kommentar von Som Sunwar |

Grandius geschrieben, Gottes Segen.

Kommentar schreiben